"Gesundheit zu finden muss die Aufgabe des Osteopathen sein, Krankheit kann jeder finden" (A.T. Still)

Osteopathie in Deutschland



Rechtliche Situation


In Deutschland gilt die Osteopathie als Heilkunde. Daher dürfen nur Ärzte und


Heilpraktiker die Osteopathie eigenverantwortlich ausüben. Osteopathisch


arbeitende Physiotherapeuten benötigen trotz Ihrer umfassenden Ausbildung


eine Verordnung des behandelnden Arztes. Die Osteopathie ist rechtlich nicht


geschützt, weshalb es auch noch keine gesetzlich geregelten und verbindlichen


Ausbildungskriterien gibt. Ausnahme hierbei ist das Bundesland Hessen in der


mit der WPO Osteopathie eine staatliche Regelung der Ausbildung und


Prüfungskriterien erreicht werden konnte. Eine bundesweit einheitliche Regelung


der Ausbildungsstruktur und eine staatliche Anerkennung des Berufes Osteopath


als Heilberuf (und nicht als Heilhilfsberuf) ist eines der obersten Ziele des


Verbandes der Osteopathen Deutschland e.V.





Abrechnung mit den Krankenkassen



Gesetzlich Versicherte



Einige wenige GKVs haben inzwischen die Osteopathie als Behandlungsform

anerkannt und in Ihren Leistungs
katalog aufgenommen.Nähere Informationen

hierzu finden Sie unterAktuelles.


Für alle weiteren gesetzlichen Krankenkassen gilt: Die Osteopathie ist nicht


offiziell im Leistungskatalog. Bezuschussungen in Einzelfällen müssen daher


bei der jeweiligen Krankenkasse erfragt werden.





Privatversicherte und Zusatzversicherte



Ich biete die Osteopathie im Rahmen meiner Heilpraktikertätigkeit an. Sie


erhalten eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GeBüH)


und können diese bei Ihrer Versicherung einreichen. Ob und in welcher Höhe


Heilpraktikerleistungen erstattet werden, entnehmen Sie bitte Ihren


Versicherungsbedingungen.