"Gesundheit zu finden muss die Aufgabe des Osteopathen sein, Krankheit kann jeder finden" (A.T. Still)



Geschichte der Osteopathie



Die Osteopathie wurde in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts durch den


amerikanischen Arzt A.T. Still begründet. Nachdem er hilflos mit ansehen musste,


wie vier seiner Kinder und seine erste Ehefrau an Krankheiten starben, begann


er an der damaligen Medizin zu zweifeln. Zu dieser Zeit begann er ein neues


Verständnis von Gesundheit zu entwickeln.



Seiner Ansicht nach, hat in einem Körper, in dem alle "Bausteine" an der richtigen


Stelle sind und die Körperflüssigkeiten ungehindert zirkulieren können, Krankheit


keine Möglichkeit zu entstehen. Damals richtete er sein Augenmerk hauptsächlich


auf das richtige Funktionieren der Knochen zueinander.



Später entwickelte sein Schüler W.G. Sutherland die craniosacrale Osteopathie,


indem er die Prinzipien von Still auf die Knochen des Schädels und deren


gelenkige Verbindungen übertrug.



Erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erweiterte der


französische Osteopath J.P. Barral und sein Kollege J. Weischenck das Konzept


der Osteopathie um den viszeralen Bereich. Dabei erforschten sie das


Bewegungsverhalten der inneren Organe und entwickelten Untersuchungs- und


Behandlungstechniken zur Wiederherstellung und Verbesserung der Mobilität der


Organe zueinander und in Relation zum restlichen Körper.